Jobsuche: Diese Fehler sollten Sie vermeiden


Jobsuche: Diese Fehler sollten Sie vermeiden

Sehr viele Arbeitnehmer:innen haben das Gefühl, dass der eigene Job nicht so richtig passt. Eine berufliche Veränderung ist jedoch zwingend mit einer Jobsuche nach einer neuen beruflichen Anstellung verbunden. Damit diese Suche auch erfolgreich zum gewünschten Ziel führen kann, ist es wichtig, gewisse Fehler vermeiden zu können. Die fünf häufigsten Fehler bei der Suche nach einem neuen Job, erläutern wir Ihnen nun.

Diese Fehler sollten Sie bei der Jobsuche vermeiden

Fehler Nr. 1: Falsche Kriterien für die Berufsauswahl

Bereits der Start in die Jobsuche kann völlig falsch angegangen werden, wenn die falschen Kriterien bei der Auswahl des Berufs eine Rolle spielen. Nicht selten sind die Motive dabei die Anerkennung oder auch der Status des angestrebten Berufs.

Auf die eigentlichen Inhalte des Berufs wird dabei nur sehr selten eingegangen. Die Stellenbeschreibung oder auch der eventuell genannte Jobtitel bringen jedoch in den seltensten Fällen die eigentlichen Arbeitsinhalte zum Ausdruck. Dies kann später dazu führen, dass die Arbeitszufriedenheit oder Motivation leidet.

Jobsuchende Personen sollten diesen Fehler vermeiden und sich bereits frühzeitig im Rahmen der Jobsuche mit den eigenen Stärken und Schwächen sowie den beruflichen Anforderungen der neuen Arbeitsstelle genau auseinandersetzen.

Hierbei sollten Sie berücksichtigen, dass die angestrebte berufliche Anstellung für einen längeren Zeitraum ausgeübt wird und auch noch Spaß machen muss.

Fehler Nr. 2: Es werden nicht alle Möglichkeiten genutzt

Es ist keine Neuigkeit mehr, dass bei der Jobsuche das Internet eine enorm große Rolle spielt. Dennoch gibt es immer wieder Bewerber:innen, die einfach nicht die passende Anstellung finden. Mitunter liegt dies daran, dass zu einseitig und starr nach einer neuen Anstellung gesucht wird.

Wenn Sie diesen Fehler vermeiden möchten, sollten Sie sich nicht alleinig auf Jobtitel in den jeweiligen Internetstellenbörsen konzentrieren, sondern vielmehr alle verfügbaren Möglichkeiten nutzen. Es gibt bei einigen Anbietern die Möglichkeit, nach Tätigkeiten zu suchen.

Der Besuch einer Karrieremesse kann durchaus sehr große Erfolge bei der Suche nach einer beruflichen Anstellung mit sich bringen. Hier erhalten die Bewerber:innen sowohl einen tiefergehenden Einblick in den jeweiligen Beruf als auch die Chance, den potenziellen neuen Arbeitgeber direkt auf der persönlichen Ebene kennenzulernen. Der vielberühmte Blick hinter den Vorhang kann wertvoll sein.

Auch die sogenannten privaten Netzwerke bzw. der Freundes- und Bekanntenkreis kann bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz eine Chance darstellen.

Je nach Branche gibt es auch immer noch Unternehmen, die Stelleninserate in der klassischen Zeitung aufgeben.

Tipp: Wenn Sie den Fehler vermeiden möchten, eine Chance zu verpassen, sollten Sie auf jeden Fall die Jobsuche mit offenen Augen und Ohren gestalten.

Fehler Nr. 3: Phrasen in einem Anschreiben

Bereits beim Anschreiben lässt sich ein Fehler vermeiden, der ziemlich häufig begangen wird. Das Anschreiben ist das Erste, was ein potenzieller Arbeitgeber von den Bewerber:innen zur Kenntnis nimmt. Befinden sich in diesem Anschreiben Phrasen oder Plattitüden, so wirkt sich dies bereits negativ auf den ersten Eindruck aus.

Ein Anschreiben sollte vielmehr

  • die Auswirkungen der eigenen Fähigkeiten auf das praktische Arbeitsleben
  • prägnante individuelle themenbezogene Sätze
  • klare und strukturierte Inhalte

aufweisen, damit das Interesse des Personalers geweckt wird.

Fehler Nr. 4: Den Lebenslauf bei der Jobsuche vernachlässigen

Die meisten Arbeitnehmer:innen müssen sich während der Zeit der beruflichen Anstellung um den eigenen Lebenslauf nicht mehr großartig kümmern. Es ist jedoch ein Faktum, dass gerade bei der Suche nach einer neuen beruflichen Anstellung der Lebenslauf als wichtigstes Dokument der gesamten Bewerbung angesehen wird.

Dementsprechend sollten Bewerber:innen darauf achten, dass der eigene Lebenslauf aktuell ist. Überdies sollte der Lebenslauf auch im Hinblick auf die Schwerpunkte vor der Bewerbung noch einmal genauer überprüft werden und auch über einen roten Faden verfügen. Anhand dieses roten Fadens sollte der potenzielle neue Arbeitgeber dann auch die Entwicklungskurve ableiten können.

Tipp: Es gibt im Internet bei diversen Plattformen (z.B. LinkedIn oder Xing) die Möglichkeit, den eigenen Lebenslauf zu hinterlegen und stetig zu aktualisieren. Auf diese Weise können sich dann im Hinblick auf mögliche neue Jobs sogar „Matches“ ergeben, was die Wahrscheinlichkeit der erfolgreichen Suche nochmals steigert.

Fehler Nr. 5: Bei der Jobsuche den eigenen Stellenwert falsch einschätzen oder gar nicht kennen

Das Geld ist natürlich bei der Suche nach einer neuen beruflichen Anstellung ein wesentliches Thema. Es gibt zahlreiche Unternehmen, welche die Bewerber:innen ganz gezielt nach den Gehaltsvorstellungen befragen. Dementsprechend sollte der eigene Marktwert zu dem Zeitpunkt der Bewerbung auch bekannt sein.

Wenn Sie den Fehler vermeiden möchten, einen Personaler im Vorfeld abzuschrecken, sollten Sie im Hinblick auf Ihren eigenen Marktwert durchaus realistische Vorstellungen haben und diese bei einem Bewerbungsgespräch auch vertreten können.

Bei einer Bewerbung geht es nicht darum, etwaige Mitbewerber:innen zu unterbieten. Vielmehr ist ein realistischer Mittelweg stets die bessere Entscheidung. Weder sollten Bewerber:innen utopische Gehaltsvorstellungen haben noch sollten Bewerber:innen als Bittsteller auftreten.

Es ist durchaus möglich, dass Sie als Bewerber:in Schwierigkeiten bei der Einschätzung des eigenen Marktwertes haben. Hierbei sollten Sie sich jedoch vor Augen führen, dass eine Bewerbung ein völlig normales marktübliches Geschehen darstellt und in der Regel auf den Prinzipien von Angebot und Nachfrage basiert.

Um den eigenen Marktwert besser einschätzen zu können ist es durchaus ratsam, im Vorfeld Informationen im Hinblick auf die marktübliche Bezahlung oder auch etwaig geltende Tariflöhne einzuholen. Damit zeigen Sie dann auch einen guten Informationsstand im Hinblick auf den Beruf. Nutzen Sie auch Gehaltsvergleichsseiten im Internet.

Fazit: Fehler vermeiden bei der Jobsuche

Wenn Sie alle diese Fehler vermeiden können, haben Sie damit bereits eine gute Grundlage für die Suche nach einer neuen beruflichen Anstellung gelegt und können auch mit einem guten Selbstbewusstsein in das Vorstellungsgespräch mit dem potenziellen neuen Arbeitgeber gehen.

Unser Extra-Tipp für Frauen: Schlagen Sie mindestens 10% auf Ihre Gehaltsvorstellung und fordern Sie diese ein.

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